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Oktober 2017: Cafébesitzer

Vom Oktober 2017, auf dem Rückweg Richtung Chamba:

Mit dem Motorrad und der Absicht einen Freund zu treffen unterwegs, begegnen wir diesen Kindern. Vorerst treffen wir den lieben Freund in einem kleinen Café,  trinken einen Chai und essen Biscuits. Einige Kinder spielen in der Nähe. 4 Kinder kaufen sich eine kleine Portion Nudeln mit Gemüse.

Am Tischchen angekommen kämpfen sie darum und schubsen den Kleinsten (ca. 1,5jährig) mehrmals auf den Boden. Es ist so klar, was gilt, wenn alle zu wenig haben: Der Stärkste gewinnt. Mir brach es das Herz diese Szene zu beobachten. Nach dem Austausch mit meinen zwei Begleitern, entschieden wir kurzerhand den Cafébesitzer zu fragen, ob er für all diese Kinder und ihre Eltern auf unsere Kosten kochen könnte. Der Besitzer war hell begeistert und organisierte sowohl genügend Essen als auch drei Mitarbeiter innert kürzester Zeit. Rund 60 Personen konnten wir ein wunderbares Menu servieren.

Es war ein unvergessliches Erlebnis und sehr berührend, wie die Kinder strahlten, die Hände vor dem Herzen falteten und sich bedankten.

Auch die Erwachsenen waren sehr dankbar und fanden liebe Worte für uns. Am bemerkens-wertesten war der Besitzer des Cafés selbst, denn er bedankte sich mit wässrigen Augen und mit allen Worten, die er zum Dank fand. Er war so dankbar, dass wir dies möglich gemacht hatten. Dies berührte mich zutiefst, nachdem er soviel Arbeit geleistet hatte!