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Entspannt in der Familie 1

 

Ein Angebot für die Familie 1

Dieses Angebot habe ich für die Familie während 2 Phasen durchgeführt. Es ist viel passiert. Alle haben gearbeitet. Alle waren offen und bereit. Auch wenn es nicht immer einfach war. Auch wenn es viel Kraft und Mut brauchte. Es hat sich unglaublich gelohnt. Alle fühlen sich viel wohler.

 

Arbeitsweise:

  • mit dem Kind
  • mit den Eltern
  • mit der Familie

 

Instrumente:

  • Schulische Heilpädagogik: Lernen und Verhalten; systemische Sichtweise
  • Yoga: Lebensphilosophie, Bewegung, Atmung, Entspannung, Gedankenkraft
  • Hypnose: Beruhigung, tiefe Entspannung, Heilung, Verankerung von Positivem

 

Ziel: Harmonie, Ruhe, Gelassenheit im Alltag

 

Angebot:

Erstes Treffen in der Familie:

  • Inhalt: Kennen lernen, in der Situation sein, da sein, besprechen der Wünsche und Vorstellungen einer Zusammenarbeit

 

Lernen mit dem Mädchen (9 Jahre alt)

  • Inhalt: Mehrere Lernsituationen insbesondere im Math mit dem Mädchen und konkrete Begleitung mit Lernstrategien
  • Ziel: Im Alltag anwendbare Lernstrategien/konkreter Ablauf für das Mädchen
  • Material: selber hergestellte Bildkarten, Küchenwecker, Yogamatte & – kissen

 

Gefühle mit dem Mädchen

  • Inhalt: mit „Dino zeigt Gefühle“ Gefühle wahrnehmen, über Situationen und Gefühle sprechen, im Körper lokalisieren und spüren,  möglicher Umgang kennen lernen
  • Ziel: Im Moment anwendbare Handlung, wenn sich das Gefühl zeigt
  • Material: Bilderbücher „Dino zeigt Gefühle“, Gefühlsuhr oder Karten

UND:

  • Inhalt: Aufstellung der inneren Welt mit passenden Figuren als Symbole, Darstellung und Gespräch
  • Ziel: Das Mädchen und die Eltern sehen die Innenwelt des Mädchens und lernen sie verstehen –> Verhalten wird sicht- und erklärbar!
  • Material: Plüschtiere und Spielfiguren des Mädchens

 

Konflikte lösen mit den Schwestern (7 und 9 Jahre alt)

  • Inhalt: Erarbeiten eines Ablaufs der Konfliktlösung für die Schwestern.
  • Ziel: Mit Anleitung eines Erwachsenen den Konflikt gemäss Ablauf lösen können. Kleinere Konflikte ohne Hilfe eines Erwachsenen.
  • Material: Bildkarten und Fragekarten

 

Stunden in der Familie:

  • Inhalt: Da sein, beobachten, spielen, bewegen, entspannen, sprechen, steuern
  • Ziel: Anstösse in die von euch gewünschte Richtung im System; Sicherheit & Entspannung
  • Material: Zeit, Yogamatten, Offenheit

 

Beziehung Mami –  Tochter:

  • Inhalt: Gemeinsames Dasein, gemeinsames Entspannen, bewegen, kreativ und ruhig sein
  • Ziel: Wohlfühlen in der Beziehung
  • Material: Yogamatten

 

Gespräche mit den Eltern:

  • Inhalt: Beratungs-/ und Reflexionsgespräche persönlich oder am Telefon – ungeplante Anrufe, Mails und Whatsapp sind möglich. Geplante und spontane Gespräche, die sich aus der momentanen Situation bei den Stunden in der Familie ergeben.
  • Ziel: Sicherheit, Innenschau, Weitblick, Ausblick

 

Abschlussgespräch:

  • Wo stehen wir jetzt?

Das gesamte Familiensystem hat sich beruhigt. Der Alltag ist viel harmonischer geworden. Die Beziehungen der einzelnen Familienmitglieder zueinander sind gestärkt worden. Das Verständnis für das 9-jährige Mädchen ist gewachsen. Das Ausfüllen des Formulars Nachteilsausgleich und die paradoxe Intervention zeigen Wirkung: Sie macht nun die Mathhausaufgaben freiwillig, seit sie davon befreit wurde;-). Nun hat es Platz gegeben: Die jüngere Schwester zeigt sich vermehrt.

  • Wurde das Ziel erreicht? Welche Teilschritte?
    • Das Hauptziel Harmonie, Ruhe und Gelassenheit im Alltag wurde erreicht.
    • Lernen mit dem 9-jährigen Mädchen: Im Alltag anwendbare Lernstrategien/konkreter Ablauf: Wurde nicht wie geplant erreicht. Ein konkreter Ablauf war für sie nicht geeignet; sie hat verweigert. So haben wir paradox reagiert, indem sie nichts mehr tun musste. Nun tut sie es freiwillig auf ihre Art und Weise. Somit haben wir eine Änderung und unser Ziel indirekt auch erreicht. Wo ich nicht sicher bin: Konnte sie die fehlenden Teile der Mathbasis durch das Lösen der Blockade bereits aufholen?
    • Gefühle: Im Moment anwendbare Handlung, wenn sich das Gefühl zeigt: Wie sie selber sagt, sei der Löwe (Symbolfigur für die Wut) netter geworden. Sie hat gute Ideen, mit der Wut umzugehen; sie umzulenken. Das Mädchen und ihre Eltern sehen die Innenwelt des Mädchens und lernen sie verstehen: Das wurde gut erreicht und war ein wichtiger Meilenstein in der Arbeit.
    • Konflikte zwischen den Schwestern lösen: Mit Anleitung eines Erwachsenen den Konflikt gemäss Ablauf lösen können. Kleinere Konflikte ohne Hilfe eines Erwachsenen: Diese Ziele wurden noch nicht erreicht.
    • Stunden in der Familie: Anstösse in die von euch gewünschte Richtung im System; Sicherheit & Entspannung: Wurde erreicht. Familienzeit wird bewusster geplant. Durch das Zusammensein, die Yogastunden und das Singen in der Familie hat das 9-jährige Mädchen auch gemerkt, dass es um alle geht. Die jüngere Schwester war gut eingebunden. Ebenso habe ich mit den Eltern auch alleine gearbeitet, was auch viel zum Erfolg beitrug. Es entstand Sicherheit, Nähe und Entspannung.
    • Beziehung Elin-Mami: Wohlfühlen in der Beziehung: Die Beziehung hat sich sehr verbessert. Die Tochter hat gemerkt, dass es ernst ist und die Mama nun wirklich was ändern will. Das gibt zwar zuerst Verunsicherung, noch mehr Verweigerung dann aber Sicherheit und Ruhe, weil die Mama der Tochter so gezeigt hat, wie wichtig sie ihr ist.
    • Gespräche mit den Eltern: Sicherheit, Innenschau, Weitblick, Ausblick: Dieses Ziel wurde erreicht. Beide Elternteile waren sehr ehrlich und haben sich mir gezeigt. Das braucht sehr viel Mut. Durch die Gespräche, das grosses Engagement, die Entspannungen, durch die Innenschau und kleinen Veränderungen bei den Eltern selbst, konnte sich viel verändern. Sie haben die Sicherheit zurück gewonnen durch das Bewusstwerden vieler kleiner Zusammenhänge.
  • Wo bleiben wir dran? Wie wird die Zusammenarbeit weitergeführt?

Das 9-jährige Mädchen besucht nun 10x die Kindergruppe der Pippiolttas und wilden Kerle.😊 Gegen Ende der Kindergruppe treffen wir uns, und prüfen den Stand der Dinge. Ebenfalls ist im Frühling ein Kontrolltermin geplant. Wenn es in der Zwischenzeit etwas braucht, starten wir mit einem kleineren oder dem gleichen Angebot. Die Ziele und der Inhalt werden dann wieder gemeinsam definiert. Falls die Familie später nur für jemanden was braucht oder z.B. weitere Selbsthypnosen wünscht, kein Problem – wir finden für fast alles ein passendes Angebot!

  • Was brauchen wir?

Ich denke nach wie vor, viel Mut, Sicherheit und Entspannungsmomente alleine und in der Familie damit die Ruhe im Alltag da bleibt.

  • Meine persönliche Rückmeldung:

„HERZLICHSTEN DANK für euer enorm grosses Vertrauen, das ihr mir alle entgegengebracht habt. Das ist nicht selbstverständlich. Ihr habt euch so offen und ehrlich gezeigt. Deshalb war es möglich zu arbeiten und mich selber zu sein. Dadurch, dass wir alle authentisch waren und uns immer wieder neu auf die Situation eingestimmt, angepasst und ungewohnte Schritte gewagt haben, ist vieles gelungen. … ist ein sehrsehr tolles Mädchen mit einer enormen Kraft und einem riesigen Potential. Sie wird in ihrem Leben viel mit sich und an sich arbeiten müssen, weil sie so fein wahrnimmt, so durchlässig für alle Stimmungen und Energien ist, (alles schon wahrnimmt, bevor es die betroffene Person selbst merkt) und innerlich so sensibel. Sie ist sich bereits jetzt in ihrem zarten Alter so vielem bewusst, kann sich wunderbar ausdrücken und erspürt Prozesse sowie Unstimmigkeiten dieser Welt, welche die meisten Menschen nicht wahrnehmen können. Sie wird durch ihre grosse, unbändige Lebenskraft ihren eigenen Weg gehen und etwas in der Welt bewirken!“