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Erblühen in der Krise 4 – Dem Leben vertrauen

Vertraust du dem Leben?

😨So oft leben wir in Angst. Die Angst nicht gut genug zu sein. Die Angst, etwas falsch zu machen. Die Angst etwas, jemandem oder mir selber nicht zu genügen. Die Angst alleine dazustehen. Die Angst, nicht genügend zu besitzen. Die Angst, etwas zu verlieren. Die Angst, nicht gehört, gesehen oder übergangen zu werden. Die Angst loszulassen. Die Angst zuzulassen. Die Angst einfach da zu sein. Die Angst vor Neuem. Die Angst vor Ungewohntem. Die Angst vor dem Vertrauen.

Durch unsere Ängste sind wir blockiert. Jede Angst hat einen Sinn und hat uns irgendwann im Leben gedient. Dient sie jetzt noch?

Wie würdest du handeln, wenn du die nicht mehr dienlichen Ängste aufgelöst hättest? Wie würde sich das Leben anfühlen? Wie würden sich dein Körper, dein Geist und deine Seele fühlen? Was würdest du tun? Was wäre dein nächster Schritt im Leben?

Im letzten Post habe ich über Blockaden geschrieben. Ist es nicht so, dass hinter den Blockaden Ängste stecken? Bei mir steckt hinter der Blockade, die Angst zu versagen. Die Angst etwas nicht zu können. Etwas nicht zu wissen. Etwas nicht gut genug zu machen, so dass auch die innere Kritikerin und die innere Perfektionistin zufrieden sind. Etwas kaputt zu machen, was nicht wieder reparieret werden kann. Etwas zu tun, was das nächste Unangenehme oder inneren Schmerz hervorrufen könnte. Deshalb tue ich dann lieber nichts.

Gleichzeitig gibt es Bereiche, wo ich in grossem Vertrauen lebe. Ich bin innerlich der Überzeugung, dass mir nichts passieren kann, dass ich sicher bin. Ich vertraue dem Leben, dass es mir immer genügend zu essen und trinken gibt und mich beschützt. Ich habe keine Ängste zu wenig Geld oder Besitz zu haben. Meine Ängste sind emotionaler Natur. Es sind innere Verstrickungen, die noch nicht gelöst wurden und mich immer wieder in meinem Tun blockieren. Dem Grossen vertraue ich. Dort wo ich vertraue, habe ich insbesondere in letzter Zeit festgestellt, dass Dinge, die ich mir gewünscht habe (und längst wieder vergessen), plötzlich einfach da sind. Immer wieder erlebe ich die Bestätigung von:

Was du aussendest, kommt zu dir zurück.

Was du denkst, wird.

❓Nun stellt sich für mich die grosse Frage, was ich tun kann, damit ich in möglichst vielen Bereichen die Ängste loslassen und mich im Vertrauen dem Leben öffnen kann.

Seit Beginn meiner Yogapraxis habe ich festgestellt, wie befreit, ausgeglichen, zentriert und «deblockiert» ich nach einer Yogastunde bin. Ich fühle mich so, wie ich mich immer fühlen möchte! Durch die Yogapraxis kommt bei mir insbesondere durch die Aktivierung des Körpers, die tiefe Atmung, die Konzentration auf eine Sache und die Schwingungen des Harmoniums die Energie im Körper wieder ins Fliessen. Dadurch bin ich dann neu ausgerichtet, frischen Mutes und bereit, Dinge zu tun, die sonst viel mehr inneren Aufwand bedeuten würden.

Was mir ebenfalls sehr hilft, ist die Selbsthypnose. Mir selber im Trancezustand positive Grundsätze, nächste kleine Ziele und Schritte zu verankern. Manchmal spreche ich mir selber Audiohypnosen auf`s Handy oder schreibe einfach den wichtigsten Satz auf und verankere ihn mit dem Code der Selbsthypnose.

Und dann gibt`s ja eben die Momente, die ich im letzten Post beschrieben habe, in denen ich all das nicht tun will und in der Blockade bleibe. Es hilft mir, im Jahr Phasen mit Terminen bei meiner lieben Kinesiologin einzuplanen. Sie trifft auf eine so sanfte Art immer die richtigen Punkte und Themen. Nach einer Sitzung fliesst die Energie wunderbar und es fühlt sich innerlich befreit und leicht an. Ich bin wieder zentriert und ausgerichtet und gehe Neues beziehungsweise Altes an.

Für mich heisst dem Leben zu vertrauen, es so anzunehmen, wie es ist. In dem Moment zu sein, in dem ich bin. Zu wissen, dass alles zu meinem Besten geschieht – auch, wenn sich das jetzt nicht so anfühlt. Zu fühlen, dass alles zur richtigen Zeit zu mir fliesst. Vertrauen heisst für mich auch – sich trauen. Aus der inneren Stabilität und Sicherheit heraus Neues zu wagen und ebenso zu akzeptieren, wenn gerade alles beim Alten ist. In der Natur sein, sich erden, dem Fluss zuhören, innerlich ins Fliessen kommen und den Wolken am Himmel zuschauen, wie sie schöne Muster bilden und weiter ziehen.

➡️Was heisst für dich Vertrauen? Wo vertraust du? Wo bist du blockiert? Hast du Tipps, um Ängste loszulassen und dem Leben zu vertrauen?

Schreibe deine Gedanken gerne in die Kommentare: https://www.facebook.com/tatjanameier.ch/photos/a.769870759813130/1958942977572563/?type=3&theater

 

Herzlich

Tatjana 🌿 🕉️ 💗